

Nach abwechsungsreichen Jahren mit verschiedenen Besitzern wurde das Haus von der Familie Haas zum Gasthaus umgebaut und neu positioniert.
Als Heimstätte vieler regionaler Vereine aus St. Wolfgang und den Nachbargemeinden erlebte der Gasthof Bürglstein eine sehr erfolgreiche Zeit.
Im Jahr 2005 wurde der Gasthof von der Familie Linsmayer/Höppner erworben und nach einjähriger Planungszeit fand im April 2006 der Startschuß zur Erbauung Bürglstein neu statt.
Dabei wurden die Gasträume generalsaniert und auf neuesten technischen Stand gebracht, auch die Küche wurde erneuert.
Der Neubau betrifft den Hotelbereich - in nur halbjähriger Bauzeit wurden 15 großzügig gestaltete Zimmer & Apartments errichtet und bilden die Grundlage für das Beherbergungsgewerbe. Die feierliche Eröffnung fand im Oktober 2006 statt.
Im Frühjahr 2007 ist der hintere Gartenbereich um einen schönen Naturgastgarten mit Sitzplätzen für ca. 70 Personen erweitert worden.
Das neue kleine 4* Hotel in St. Wolfgang
Zuguterletzt wurde das Hotel um ein Entspannungshaus - Wellnessbereich auf 100 m² erweitert - seit November 2008 ist das Bürglstein ein 4-Sterne-Hotelbetrieb (ÖHV).
Nach viereinhalbjähriger erfolgreicher Betriebszeit wurden im März und April 2011 die Gasträume und Zimmer renoviert und erscheinen ab sofort wieder im neuen Glanz. Unser Gast soll sich jederzeit rundum wohlfühlen - im neuen modernen Hotel Bürglstein - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Geschäftsführer Wolfgang Linsmayer jr.
St. Wolfgang ist nach seinem Gründer – dem Heiligen Wolfgang – benannt, Wolfgang war 976 zunächst Bischof von Regensburg, zog sich jedoch angesichts einer schwierigen Lage zurück und begab sich in das abeglegene Kloster von Mondsee sowie an den damals kaum zugänglichen Abersee. Viele Jahre verbrachte er als Einsiedler in der Umgebung des Falkensteines.
In den letzten Jahrhunderten wurde Wolfgang zu einem vielverehrten Heiligen, um den vielen Legenden entstanden sind. Seine Frömmigkeit und sein wundertätiges Wirken war maßgeblick für den immer größer werdenden Pilgerstrom (20 000 bis 70 000 Pilger besuchten St. Wolfgang jährlich) und verhalf dem Ort zu Reichtum und somit zum Bau einer romantischen Kirche. Ein großer Brand im Jahr 1429 vernichtete jedoch den ganzen Ort.
1430 verlieh Kaiser Sigismund St. Wolfgang das Marktrecht, wodurch ein neuer Aufschwung entstand. In dieser Zeit wird die gotische Hallenkirche errichtet und der Pacheraltar aufgestellt. Die Reformation macht dem Wohlstand jedoch wieder ein Ende. Gute und schlechte Zeiten wechselten. Erst als Mitte des vorigen Jahrhunderts Kaiser Franz Josef Bad Ischl zu seiner Sommerresidenz wählte, kam es auch in St. Wolfgang wieder zur wirtschaftlichen Blüte.